juni2005
Intro | Eine tolle Pop Up liegt just hinter uns und ein feiner Urlaub direkt vor mir und darum nur ganz kurz: Tickets gibt es wie immer in jedem CTS-fähigen deutschen Plattenladen bzw. Ticketcenter und im Netz unter www.cts.de. Vorverkaufstickets gibt es in diesem Monat für Schrottgrenze, The Dirtbombs, Further Seems Forever, No Te Va Gustar, Superpunk, Yellowman (aussschließlich CTS), The Stingers feat Doreen Shaffer, Karamelo Santo und die Supersuckers. Ihr könnt natürlich auch weiterhin Karten für sämtliche Gleiskonzerte online unter tickets@gleis22.de ordern, oder die Tickets bei Elpi, Green Hell und im JIB-Infobüro erstehen. Meine Tipps für diesen Monat: Die Hamburger Northern Soul-Beat-Bombe Superpunk und der famose Indie-Zirkus der Hidden Cameras! Jimi |
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| Achtung Achtung | die Konzerte im Gleis 22 beginnen ab September 2005 schon um 21 (!) Uhr damit auch unsere berufstätigen Gäste nicht unter Zeitdruck bei uns einkehren müssen. Also: Bitte schon mal vorsorglich die innere Uhr um eine halbe Stunde vorher umprogrammieren!) |
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Schrottgrenze (D)
Trend (D)
Mi. 08.06. [VVK 7,– €; AK 9,– €]
Punkrock made in Deutschland ist nicht erst seit Jürgen Teipels „Verschwende Deine Jugend“ en vogue und selten gab es so viele erstklassige Bands aus hiesigen Landen. Ganz klar, niemand muss hinter schrammeligen Ur-Vätern herweinen. Bester Beweis ist dieses Konzertpaket: Schrottgrenze aus Hamburg tragen Deutschpunk aus alten Tagen im Namen und feinste Gitarren á la Hüsker Dü oder Guided By Voices auf die Bühne.
Trend aus Landau sind die aufregendste Punkrockband derzeit. Kompromisslos trocken zuschlagende Gitarren, Bass, Schlagzeug und ein Sänger, der sich auch mal das Mikro vor die Stirn zimmert. So war Punkrock vor vielen Jahren, nicht retro, sondern aufregend! Tipp! Dr. Gonzo
www.schrottgrenze.de
www.trend-die-dienstleistung.de |
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Record Riot präsentiert:
The Dirtbombs (USA)
Fury 161 (NL)
anschl. Record Riot
Fr. 10.06. [VVK 9,– €; AK 12,– €]
Eine Dirtbombs-Liveshow ist immer ein herausragendes Ereignis. Die Detroiter Band um den begnadeten Mick Collins (Ex-Gories) ist eine, im positivsten Sinne, unberechenbare Größe. Mit zwei Drummern und zwei Bassisten unterwegs, erzeugen sie einen himmlischen Krawall der von einem breiten Stilspektrum geprägt ist. Von Soul („Ultraglide In Black“-LP) über Garage, Blues, R&B bis zu Glam Rock (z.B. „Motorcity Baby“), Punk und Psychedelic reichen die vielfältigen Einflüsse der Dirtbombs. Für Mastermind Mick Collins ist es jedoch einfach Rock´n´Roll! Auch vor einem Remake des Hubert Kah (!!) Songs „Tanzen Gehen“ (Neue 7") schreckte er nicht zurück... unglaublich! Fury 161 machen extrem manischen Garage Punk, der an Bands wie die Cynics und die Makers erinnert.
www.thedirtbombs.net
www.fury161.sucks.nl |
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Further Seems Forever (USA)
Another Wasted Day (D)
anschl. www.infectious.de
Sa. 11.06. [VVK 8,– €; AK 10,– €]
Further Seems Forever. Emo. Denkt man. Doch zu kurz gedacht. Auch wenn beim Debüt noch Emo-Mainstream-Superstar Chris Carraba von Dashboard Confessional am Gesangsmikro stand, der Fluch ist aufgehoben: Jetzt singt Sense Field´s Jonathan Bunch und sogleich wird die kindliche Spielfreude mit erwachsenem Songwriting vermischt; eingängige Melodien finden zwischen harten Rockgitarrenriffs Platz. Die Songs des aktuellen Albums „Hide Nothing“ haben zudem noch ein wenig mehr Fläche bekommen, sodass dieser Abend auch für Freunde der elegischeren (sprich reiferen) Musik ein guter wird.
Another Wasted Day aus dem Emsland verkürzen die Zeit mit Schrammelgitarren, schrägen Keyboards und einer Menge Popmelodien und verwandeln das Publikum in einen wohlgelaunten hüpfenden Haufen.
www.furtherseemsforever.com
www.anotherwastedday.de |
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No Te Va Gustar (Uruguay)
So. 12.06. [VVK 8,– €; AK 10,– €]
No Te Va Gustar sind eine uruguayische Band mit echten Songwriter Qualitäten. Zusammen mit La Vela Puerca und Abuela Coca bilden sie sozusagen das „Uruguayische Dreigestirn“ in Sachen Latin Rock und Latin Ska. Anders als bei anderen Übersee Records Bands treten aber bei No Te Va Gustar die Rock und Folklore Elemente stärker in den Vordergrund. Heraus kommt eine explosive Mischung aus Murga, straightem Rock und viel Perkussion, die jeden Arsch unweigerlich zum Wackeln bringt. Leidenschaftlich vorgetragene Melodien lassen das Herz hinwegschmelzen. Der Tanzzwang wird beinahe unerträglich und man kann nur mit Sänger Emiliano einstimmen: „¡Dejame bailar!“ („Lass mich tanzen!“). No Te Va Gustar werden dir gefallen. Garantiert! Die Frage ist nur: Tanzen oder Mitsingen? Am Besten beides!
www.notevagustar.com |
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Record Riot präsentiert:
Mika Bomb (JAP)
The Shells (D)
Do. 16.06. [Eintritt: 6,– €]
Mikabomb wurden 1998 in Osaka gegründet, kurz darauf wanderte Sängerin Mika nach London aus, um dort mit neuer Besetzung weiterzumachen. Mikabomb (3 Girls, 2 Typen) sehen zwar ziemlich süß aus, haben aber, was sie besonders live unter Beweis stellen, extrem scharfe Krallen. Ihre Mixtur aus ramonesken Punk Rock, Bubblegum, 50's Rock & Roll, 60's Girl Group Sound und japanischer Pop-Musik ist extrem effektiv und Hit-tauglich! Auf ihrer neuen LP „Hellcats“ gibt es sogar einen Gastauftritt von Holly Golightly.
Die Shells machen zeitlosen High Energy R&R! Anhänger der New Bomb Turks und Dictators werden voll auf ihre Kosten kommen.
www.mikabomb.com |
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Superpunk (D)
anschl. www.infectious.de
Sa. 18.06. [VVK 9,– €; AK 12,– €]
Hamburg lag ja bekanntlich immer schon etwas näher an den britischen Inseln. Und so kann es nicht weiter verwundern, dass Superpunk, die Mod-Soul-Indie-Heroen aus der Hansestadt, begierig saufen, was so an smarter Musik über den Kanal geschwappt kommt: Literweise frühe Dexy´s Midnight Runners sowie Housemartins, dazu ein paar Spritzer Small Faces und the Jam. Inhaltlich sind Superpunk in ihren deutschen Texten dabei ähnlich scharfe Gesellschaftsbeobachter wie Paul Weller – nur wesentlich lustiger. Anschl. Infectious Grooves! Dr. med. Crawdaddy
www.superpunk.de |
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Yellowman & Sagitarius Band (JAM)
So. 19.06. [VVK 12,– €; AK 15,– €]
Mit mehr als 40 Alben und fast 20 Jahren internationaler Studio-und Bühnenerfahrung kann Yellowman sich rühmen, wohl einer der bekanntesten Reggae Interpreten nach Bob Marley zu sein. Er ist der erfolgreichste Deejay der 80er gewesen, der bis heute den Dancehall wie kaum ein anderer geprägt hat. Er ist ein großer Entertainer, der sein Publikum schon allein mit seiner Erscheinung und Sprache fasziniert. Yellowman liefert jedes Mal aufs Neue eine energiegeladene, mitreißende Show – und das, obwohl seine Krankheit (Knochenkrebs) im fortschreitenden und deutlich sichtbarem Stadium ist. „King Yellow“ – Seltener Auftritt einer große Legende in einem kleinen Club. Auf keinen Fall verpassen!!
www.rasrecords.com/yellowman |
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The Stingers, ATX (USA)
feat. Doreen Shaffer (JAM)
Mi. 22.06. [VVK 8,– €; AK 10,– €]
Problemlos kann man die Stingers aus Texas als eine der talentiertesten Ska- und Reggaebands aus den USA bezeichnen, dabei sind sie noch relative Jungspunde, aber haben neben ihren eigenen formidablen Alben auf Grover Rec. Legenden wie z.B. Laurel Aitken musikalisch unterstützt. Nun sind sie wieder auf Konzertreise, teilweise mit frischer Besetzung; und wir haben, neben ausgesuchten Festivals, die große Ehre sie zusammen mit Doreen Shaffer auf einer Bühne präsentieren zu dürfen! Die weibliche Stimme der Skatalites wird uns bezaubern mit ihren Songs wie z.B. „Turn Your Lamp Down Low“. Ganz Groß!! Dr. Gonzo
www.thestingers.net
www.skatalites.com |
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Record Riot präsentiert in der Luna Bar, Hammer Str.35:
Sons Of Cyrus (SWE)
Mi. 22.06. [Eintritt: 5,– €]
Die vierköpfige Band aus dem Herzen Stockholms ist eine der großen Überraschungen der letzten Jahre. Selbst überzeugte Schwedenrock-Hasser dürften vor lauter Ehrfurcht weiche Knie bekommen. Sons of Cyrus sind mit ihrem Garage/Motorcity/ Punk/Rock& Roll-Sound zu Jedermanns Liebling avanciert. Ihre zweite Lp „Rock & Rollercoaster“ wurde aller Ortens als Meisterwerk abgefeiert. Sie klingen wie eine Garage/Punk Rock Ausgabe der Flamin´ Groovies, und mehr als einmal erinnert das Album stark an die besten Momente von Radio Birdman.
www.sonsofcyrus.com |
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The Hidden Cameras (CAN)
+ Support
Do. 23.06. [VVK 8,– €; AK 10,– €]
Wie wir alle wissen, heisst ‚gay' im Englischen ja nicht nur Schwul, sondern auch etwas altbacken Freude. Und genau diese Bipolarität schaffen die Kanadischen Hidden Cameras um Mastermind Joel Gibb. Phil Spector Sound zwischen den Magnetic Fields und The Smiths und in so umwerfend orchestraler Bandbreite und wunderschönem Melodiereigen, dass sich Adam Green ab jetzt bitte nur noch aufs schreiben seiner wirren Büchelchen kaprizieren sollte. Großartig! In Toronto treten sie mit Tänzern auf und verkaufen das Toronto Dance Theater mal eben eine Woche lang! Lasst Euch mit The Hidden Cameras – die nächste große kanadische Band nach The Arcade Fire und Broken Social Scene – nicht entgehen, bitte! Dr. Gonzo
www.thehiddencameras.com |
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Karamelo Santo (ARG)
So. 26.06. [VVK 9,– €; AK 12,– €]
Das heilige Bonbon – so die deutsche Übersetzung des spanischen Idioms – verschlägt es nach ihren furiosen Auftritten in den letzten beiden Jahren, schon zum dritten Mal ins Gleis 22. Musikalisch wandern bei den Karamelos Salsa, Cumbia, Ska, Punk, Reggae und purer Rock´n´Roll in guter alter Mano Negra-Manier in den Topf und erfahren einen Mix, der schweißtreibender und tanzbarer nicht sein könnte. Nach La Vela Puerca und mit No Te Va Gustar, sind die 100%ig der nächsten Latin-Ska Party Garant für Münsters Tanzwütige. Hasta la fiesta sempre!
www.karamelosanto.com |
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